FAQ

Reden wir...

„Freier Redner“ ist eine von vielen Bezeichnungen für den „weltlichen Redner“. Andere Begriffe sind z.B. „Nachrufredner“, „Grabredner“, „freier Prediger“ oder „Sprecher“. Die BATF, die Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier e.V., hat den Begriff vereinheitlicht mit der Formulierung „Trauerredner“.

Schon in der Antike gab es diese besondere Aufgabe. In Deutschland gibt es sie seit der Reformation. Trauerreden sind also keine moderne Erscheinung. Luther stellte sich eine Trauerfeier eigentlich so vor, dass der Pastor am Grab nur ein Fürbittengebet sprach und den Verstorbenen aussegnete. Für die Erinnerung war der Redner zuständig.

1. Bewährte Rednerpersönlichkeiten auf einen Blick

Die gegenwärtigen Mitglieder bieten zusammen mit über 60.000 gehaltenen Ansprachen einen Erfahrungsschatz. Das kann sich sehen lassen.

2. Was ist das Besondere an einer Rednerpersönlichkeit?

Zu einer Rednerpersönlicheit gehören selbstverständlich Empathie, Taktgefühl und Eloquenz. Genauso wichtig ist es, dass sachliche Zusammenhänge verstanden und richtig wiedergegeben werden.

Es gibt so viele mögliche Formen einer Ansprache!
Uns ist wichtig, was Ihnen wichtig ist.
Wir setzen Ihre individuellen Wünsche um und beraten Sie dazu gern.

Nicht zuletzt: Eine Rednerpersönlichkeit ist nicht nur kreativ, sondern auch innovativ, wenn es darum geht, Ihre Vorstellungen zu erfüllen.

Wir sind ein Netzwerk

Wir sind in der Lage, uns gegenseitig zu vertreten, sollte etwa eine Kollegin oder ein Kollege erkranken. Wir sind stolz darauf, dass jede Trauerfeier mit uns stattgefunden hat.

Wir bilden uns weiter

Wir tauschen uns fachlich aus und bilden uns in unserem Beruf weiter. So können wir uns gegenseitig unterstützen.

Dazu gehört auch, dass ein großer Teil unserer Kollegeninnen und Kollegen Mitglied der BATF sind, der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier e.V. Sie ist die älteste bundesweite Weiterbildungseinrichtung von professionellen Trauerrednerinnen und -rednern.

Für uns selbstverständlich: Respekt

Als Rednerinnen und Redner in einer Weltstadt bringen wir auch weitgehend Kenntnisse über unterschiedliche Kulturen und Bestattungsriten mit. Natürlich kann man nicht alle kennen, aber wir sind offen, uns auch in Neues einzuarbeiten. Religiöse Elemente bedürfen daher der Absprache.

Wir nehmen unsere Aufgabe ernst

Wir sind verlässlich:

  • Gegenüber den Angehörigen und Bestattern
  • In der Einhaltung von Absprachen
  • In der Termintreue

Eine persönlich gestaltete Traueransprache braucht Zeit und kostet Geld.

Die Vorbereitung

Wir nehmen uns Zeit in Telefonaten und im Gespräch mit den Angehörigen. Das findet in der Regel zuhause statt. Um dahinzukommen, brauchen wir ein Auto. Denn nicht jeder ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und schnell zu erreichen.

Die Ausarbeitung

Der Text für die Rede will passend formuliert sein. Das Kreative passiert am Schreibtisch. Dafür brauchen wir nicht nur ein Büro, sondern auch entsprechende Büroausstattung.

Die Trauerfeier

Die entsprechende Kleidung ist genauso wichtig wie das rechtzeitige Eintreffen. Die Trauerfeier dauert in der Regel eine halbe Stunde. Meistens begleiten wir die Angehörigen dann noch bis an das Grab, um abschließende Worte zu sprechen, die die Trauerzeremonie abrunden und den Abschied einleiten.

Das Nacharbeiten

Es fallen die Arbeiten an, die jeder Freiberufliche leisten muss – wie Buchhaltung und Archivierung des geleisteten Aufwands.

Der Bestatter

Wenn wir beispielsweise über die Bestatterin oder den Bestatter gebucht werden, wird unsere Leistung vom Bestatter vergütet.

Die Angehörigen

Manchmal werden wir auch direkt von den Angehörigen gebucht. In diesem Fall wird unsere Leistung mit ihnen direkt abgerechnet.

Das Honorar

Das Honorar für eine Trauerrede setzt im mittleren dreistelligen Euro-Bereich an. Der Aufwand (findet die Trauerfeier beispielsweise am späten Nachmittag oder am Wochenende statt) und die Entfernung spiegeln sich dabei in der Honorargestaltung wider.