Unsere Gemeinschaft
Wie finde ich passende Trauerredner?
Wo beginnt die erfolgreiche Suche?
„Trauerredner“ oder „Freier Trauerredner“ sind keine geschützten Berufsbezeichnungen wie zum Beispiel die geschützten Berufsbezeichnungen „Ingenieur“ oder „Krankenpflegerin“. Jeder kann sich so nennen, der Trauerreden hält. Es sagt nichts aus über Können, Stimme und Talent. Deshalb ist es wichtig, bei der Suche auf das eigene Bauchgefühl zu hören. Drei Tipps damit Sie keine Bauchlandung hinlegen müssen:
Fragen Sie Ihren Bestatter
Dann führt der Weg meistens zu uns. Mit ihrem Erfahrungsschatz und ihrer Menschenkenntnis können sie sicher einen Kontakt vermitteln. Wenn Sie aber unabhängig von dem Bestatter einen passenden Trauerredner suchen möchten, dann hören und schauen Sie sich um.
Fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis
Nutzen Sie die Erfahrungen Ihrer Freunde, Ihrer Bekannten. Vielleicht fällt ein Name eines Trauerredners, einer Grabrednerin?
Fragen Sie das Internet
Folgen Sie bei der Suche nach dem passenden Trauerredner Ihrem Gefühl und gesunden Menschenverstand. Entscheidend ist, ob die Chemie stimmt. Nehmen Sie sich Zeit für ein Telefongespräch.
Trauerredner und Trauerrednerinnen sind in erster Linie Menschen
Unsere Stärken: Zuhören, beraten, reden
Zuverlässig vom Vorgespräch bis zur Feier
Für das Vorgespräch mit ihnen nehmen wir uns Zeit. Wir kommen entweder zu Ihnen nach Hause, wir können telefonieren oder wir treffen uns online. Im gemeinsamen Gespräch erarbeiten wir uns, was Ihnen für die Ansprache am Herzen liegt. Am Tag der Trauerfeier begrüßen wir Sie auf dem Friedhof, halten die Ansprache und begleiten Sie ans Grab.
Auf das Persönliche kommt es uns an
Indem wir das Besondere benennen, würdigen wir die verstorbene Person. Dies kann an das Leben, das Lebenswerk, die Persönlichkeit erinnern. Wir achten auf die Vielfalt der Momente des Erlebten.
Typisch für uns: Erfahren und offen für Neues
In unserer Gemeinschaft arbeiten bewährte Rednerinnen und Redner. Wir bringen viel Einfühlungsvermögen mit, kreative Ideen und sind bereit, mit Ihnen neue Wege zu gehen.
Trauer ist ein starkes Gefühl. Wir fühlen mit
Wir geben Halt und zeigen Wege auf, die einen zu dem Menschen passenden Abschied ermöglichen. Nicht jeder trauert auf die gleiche Art und Weise. Wir nehmen Rücksicht auf Ihre ganz eigene Situation.
Das Fundament der Rednergemeinschaft
Wo beginnt die erfolgreiche Suche?
Bewährte Zusammenarbeit mit den Bestattern
Seit Jahrzehnten arbeitet die Rednergemeinschaft eng zusammen mit den Bestattern im Norden. Die Bestatter schätzen die hohe Qualität unserer Ansprachen und wissen um unser berufliches Engagement für jeden Verstorbenen.
Gastmitglied in der Bestatter-Innung Hamburg
Die Rednergemeinschaft ist seit Jahrzehnten als einzige Organisation ihrer Art Gastmitglied in der Bestatter-Innung Hamburg. Redner und Bestatter kennen sich also sehr gut, und die Bestatter wissen, was wir leisten können.
Diese Zusammenarbeit garantiert einen reibungslosen Ablauf der Trauerzeremonie und den Austausch über neue Entwicklungen in der Abschiedskultur.
Gemeinsam im Auftritt. Individuell in der Persönlichkeit
Jeder Redner und jede Rednerin aus unserer Gemeinschaft bringt seine eigene Persönlichkeit mit. Wir sind verschieden. Die Bestatter kennen uns und haben ein gutes Gespür dafür, wer von uns zu welcher Familie passen könnte. Sollte es trotzdem mal mit der Chemie nicht stimmen, bleiben die Angehörigen nicht allein. Wir stehen füreinander ein, unterstützen uns gegenseitig und lernen von- und miteinander. Respektvolle Umgangsformen sind für uns selbstverständlich.
Unsere Geschichte
Die über 100jährige Geschichte der Rednergemeinschaft Hamburg und Norddeutschland
Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute
Der Auslöser: der Erste Weltkrieg
Mit der Ausrufung der Republik nach dem 1. Weltkrieg hatte man die Freiheit, zwischen einer kirchlichen oder weltlichen Trauerfeier zu wählen.
Der Anfang: „Trauerredner“ als neues Berufsbild
In den Jahren nach dem 1. Weltkrieg wurde ein großes Bestattungsinstitut in Hamburg gegründet. Es bot Jungakademikern die Chance, als Trauerredner einen Beruf aufnehmen zu können, von dem sie leben konnten. Es waren vor allem Kriegsheimkehrer, denen der Krieg und die Krisen danach ihre Lebensplanung oder ihre Existenz genommen hatten.
Gründung der Rednergemeinschaft
Weil immer mehr Menschen in Hamburg sich eine weltliche Traueransprache wünschten, bildeten einige Kollegen die „Rednergemeinschaft Hamburg“.
Der Neustart nach dem zweiten Weltkrieg
Während des Dritten Reiches verboten, bildete sich die Rednergemeinschaft schon bald nach Kriegsende wieder neu.
Frauen als Trauerrednerinnen
Je mehr sich der Beruf etablierte, desto mehr wurden auch Rednerinnen gewünscht. Fortan wurden nun auch Frauen aufgenommen.
Über die Grenzen von Hamburg
Wir sind nicht nur in Hamburg vertreten, sondern auch in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg aktiv. Wir werden nicht nur von Hamburger Bestattern gebucht. Deshalb nennen wir uns „Rednergemeinschaft Hamburg und Norddeutschland“.